Omar Tello – sensalytics – Tracking für die echte Welt

Omar Tello und David Traens im Podcast

In der Corona-Pandemie zum Großkundenauftrag

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Mit ihrem „Tracking für die echte Welt“ bedienten die Gründer von sensalytics besonders Kunden im stationären Einzelhandel. Diese mussten im Lockdown ihre Geschäfte größtenteils schließen. Dann klingelte Aldi Süd.

Omar Tello arbeitete nach seinem dualen Informatikstudium als E-Commerce Analyst. Mit seinem Know-how hätte er die Möglichkeit gehabt, eine steile Karriere im Management zu machen. Er entschied sich dafür, einen anderen Karriereweg einzuschlagen und gründete. Den Impuls hierfür bekam er schon während seines Studiums von einem Kommilitonen.

2012 gründete mein Gast sensalytics gemeinsam mit Dominik Laubach und Sebastian Werler, nachdem er bereits einige Erfahrungen durch die Arbeit bei Start-ups sammeln konnte. Die Idee von sensalytics ist es, mithilfe einer Künstlichen Intelligenz (KI) Besucherströme zu messen und Laufweg-Analysen zu erstellen.

Erwähnungen:
Shazam (App zum Finden von Musik)
Tik Tok (Social Media App)
Google Ad Words (Werbesystem)
Reservoir Dogs (Film von Quentin Tarantino)
Zoho (Cloud Software)

Diese Folgen von 0 auf 1 werden erwähnt:
#014 – Johannes Laub – Digitale Finanzierung mit Crowddesk, das Start-up des Jahres
#030 Boris Meyerdierks – simpressive – Mit Business Angel ins Gründerabenteuer

Zitate

14:26 Omar: „Ich habe mir immer persönlich gesagt, wenn ich 60 bin, will ich entweder gescheitert sein oder erfolgreich gewesen sein. Aber es nicht versucht zu haben, das wollte ich tatsächlich nicht.“
39:59 Omar: „Wir konnten zeigen, was ein Start-up ausmacht, nämlich Agilität.“
45:50 Omar: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir einen positiven Beitrag dazu leisten konnten, dass man einkaufen gehen konnte, ohne Security am Eingang. Man ging einfach rein oder eben nicht, weil die Tür zu war, oder weil der Bildschirm rot war.“
47:45 Omar: „Sensalytics löst nicht ein Problem, es ist nicht dieses klassische „Fokus auf ein Problem Start-up“, sondern wir hatten erst einmal ein Werkzeug, von dem wir überzeugt waren und von dem wir gesagt haben, was es können muss, weil wir das maximale aus dem generischen Werkzeug rausholen wollten.“
52:07 Omar: „Meine Meinung ist, Start-up heißt nicht, dass alle Kosten massiv runterreduziert werden, und der Gründer soll kein Geld verdienen. Das gehört zum Businessplan, man kostet ja und das sind Kosten, die müssen eingerechnet werden.“
1:12:09 Omar: „Das ich als anonyme Person, die nichts davon weiß, erfasst werde, damit irgendein Marketing-Chef mein Gesicht und meine Reaktionen analysiert, halte ich nur für richtig, wenn die Person dem zustimmen kann oder eben nicht zustimmen kann.“
1:23:10 Omar: „Sensalytics ist für mich, und das ist jetzt tatsächlich kein Gerede, keine Arbeit in dem Sinne. Es macht mir sehr viel Spaß, nicht alles macht Spaß, aber im Grunde macht es Spaß.“
1:29:03 Omar: „Wir haben eine bewusste Unternehmenskultur, wir haben eine offene Unternehmenskultur. Hier gibt es keine Politik, klar Start-up mit 16 Leuten, da ist wenig Platz für Politik. Natürlich haben wir auch eine leistungsorientierte Art. Wir suchen uns unsere Kollegen schon nach dieser Kultur aus. Es muss ein Teamplayer sein und jemand, der nicht irgendwie in seinem persönlichen Interesse agiert.“
2:12:46 Omar: „Ich lasse mich auch ungern von einem anderen erfolgreichen Gründer beeinflussen, weil jeder anders ist und jedes Geschäft anders ist. Ich kann niemandem erklären, wie sein Geschäft, seine Idee mit ihm als Gründer funktioniert. Deshalb ist das für mich schwierig zu sagen: „Ich habe das Buch von XY gelesen und der macht es so, also mach ich es auch so.““
2:14:40 Omar: „Dem jungen Omar würde ich sagen: „Sei selbstbewusster und trau dir mehr zu.““

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