Mathias Fischedick – Eigene Werte als innerer Kompass

Mathias Fischedick mit David Traens im Podcast

Von der Kündigung ohne Plan B zum Business Coach

Zur Folge

Mathias Fischedick stellte sich 2007 die Frage, ob seine Arbeit eigentlich mit seinen Werten übereinstimmt. Er kam zu dem Schluss: Nein. Nach 15 Jahren entschied er sich, seinen sicheren Job bei einem internationalen TV-Konzern zu kündigen, ohne zu wissen, was seine nächsten Schritte sein werden.

Nach seinem Abitur ging mein Gast auf eine Medienschule, um dann hinter den Kulissen großer Fernsehsendungen als Producer zu arbeiten. Inzwischen ist er seit über zehn Jahren erfolgreicher Business Coach und Schriftsteller. Er hilft Unternehmer*innen und Mitarbeiter*innen, kleine und große Probleme, die sich im Arbeitsalltag auftun, zu lösen. Die Maxime für seine Coachings ist: „Wir machen das zusammen“. Welche Erfahrungen er bereits mit Klient*innen gemacht hat und wie Selbstreflexion Gründer*innen und Unternehmer*innen dabei helfen kann, sich persönlich weiterzuentwickeln, erfahren Sie in dieser Sonderfolge.

Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen
www.podcast-inkubator.de

Erwähnungen:
Pivot (Unternehmerausdruck)
The Voice Frankreich (Fernsehsendung)
Stromberg (Fernsehsendung)

Buchtitel von Mathias Fischedick
Überleben unter Kollegen: Wie die Zusammenarbeit mit Nervensägen gelingt
Wer es leicht nimmt, hat es leichter: Wie wir endlich aufhören, uns selbst im Weg zu stehen
Mehr schaffen, ohne geschafft zu sein: Mit der Powerstrategie zu mehr Ausgeglichenheit und Erfolg

Die Daten zur Tour von Mathias Fischedick: Überleben unter Kollegen, die im September startet, finden Sie unter: www.mathias-fischedick.de/

Zitate

6:07 Mathias: „Ich habe mir damals erst bewusst gemacht, wie wichtig unsere Werte sind. Wenn unsere Werte erfüllt sind, dann sind wir voller Kraft. Wenn unsere persönlichen Werte nicht erfüllt sind, dann brennen wir aus. Meine Erfahrung ist Burn-out heißt: „Du hast zu lang entgegen deiner Werte gelebt.“
18:17 Mathias: „Für mich ist beim Coaching Augenhöhe wichtig. Meine Haltung im Coaching ist: Wir machen das zusammen.“
24:33 Mathias: „Es ist ein Irrglaube, zu denken, wir wären im Job andere Menschen als privat. Alles was im Job eine bessere Motivation und ein besseres Miteinander ermöglicht, gilt auch für das Privatleben und andersherum.“
29:06 Mathias: „Wenn ich psychisch das Gefühl habe, irgendwas läuft nicht rund, dann gehört es sich nicht zu einem Psychologen oder Coach zu gehen. Das ist dann ein Zeichen von Schwäche und das finde ich so schade, da man sich selbst beschränkt, weil man zu eitel oder zu ängstlich ist sich coachen zu lassen.“
43:47 Mathias: „Wenn du es runterbrichst gibt es eigentlich nur ein paar Grundprobleme. Der Unterschied ist aber, dass es zur Lösung immer etwas anderes braucht. Das hängt immer von dem Individuum, den Beteiligten und der Situation ab.“
58:20 Mathias: „Eine Kernbotschaft, die ich jedem mitgeben kann, ist: Sei milde mit dir selbst. Wenn du es verbockst, heißt das nicht, dass du es nie besser machen kannst, sondern nimm es doch als Lerneinheit.“
1:23:48 David: „Ich habe mal einen Spruch gelesen oder gehört: Ein Unternehmer muss ein Optimist sein, der aber in seinem Keller einen Pessimisten hat.“
1:26:10 Mathias: „Eine Frage der Unternehmenskultur ist immer, wie ist die Fehlerkultur? Ein Chef, der nie Fehler macht, also wirklich nie Fehler macht oder wenn er sie macht, diese vertuscht ist kein guter Chef. Weil wenn er keine Fehler macht, dann wächst er nicht oder wenn er sie macht und vertuscht, dann ist er ein schlechtes Vorbild, denn jeder Chef ist ein Vorbild.“
1:37:13 Mathias: „Als Führungskraft muss ich super reflektiert sein, denn nur wenn ich mich selbst verstehe, warum ich etwas will oder nicht will, kann ich es erklären. Wenn ich es erklären kann, versteht mich auch mein Mitarbeiter.“
2:07:30 Mathias: „Das klingt zwar kitschig aber meinem jüngeren Ich würde ich sagen: Folge deinem Herzen und tu das, wozu du gerade Lust hast.“

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