Boris Meyerdierks – simpressive – Mit Business Angel ins Gründerabenteuer

Boris Meyerdierks mit David Traens im Podcast

Werksvertragsmanagement von analog zu digital: Die Revolution von Dienstleistungen als Unternehmensziel

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B oris hatte einen sicheren Job mit guten Karriereaussichten, aber irgendwann fing er an, sich zu langweilen, mehr zu wollen, gründen zu wollen. Die Idee, Werksvertragsmanagement digital und zugänglicher zu machen, hatte er schon. Ein Business Angel war bereit, mitzugehen. Boris nutzte die Gelegenheit und ging das Risiko ein. Nun möchte er mit seinem Unternehmen alte Arbeitsweisen aufbrechen, um diese digital zu revolutionieren. Boris Meyerdierks studierte Informatik per Fernstudium, nachdem er bereits eine Ausbildung im Bereich E-Technik absolviert hatte. Außerdem war er Offizier bei der Bundeswehr. Also kein typischer Gründerlebenslauf, dennoch gründete er dank eines Business Angels 2018 simpressive. Ein Unternehmen, das eine Software entwickelt hat, um Werksvertragsmanagement digital und zugänglicher zu machen. Ein komplexes Thema. Kaufmännisches und Technisches werden vereint und sollen Unternehmen eine effizientere Zusammenarbeit mit Dienstleiter*innen ermöglichen. Von 0 auf 1 schaffte Boris Meyerdierks es im ersten Jahr über eine Million Umsatz zu machen und dann kam Corona… Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen www.podcast-inkubator.de Erwähnungen: Tim Ferriss (amerikanischer Podcaster) Matthieu Stefani (französischer Podcaster) Commodore 64 (Computer) BASIC (uralte 😊 Programmiersprache) Diese Folgen von 0 auf 1 werden erwähnt: #003 – Max Siegfried Lang – Von 12 auf 135 Bäckereien und eine Insolvenz #010 – Tilo Bonow – Eine konzentrierte Mischung aus passenden Gegensätzen #013 – Dr. Dominik Benner – €100 Mio. im Jahr, Tendenz steigend #019 – Jochen Schöllig von Steuerbot – Die Steuererklärung mit einer App revolutionieren? #025 – Oliver Lehmann – Mindspace – Reale Zusammenarbeit statt Digitaler Workspace Zitate 22:26 Boris: „Das war der Punkt, wo ich gesagt habe, eigentlich müsste man mit diesem Thema gründen. Du hast eine Gesetzesänderung, du bist tief in diesem Thema drin, du kennst die Branche, du hast ein gutes Netzwerk, eigentlich fehlt dir nur Geld.“ 32:02 Boris: „Es ist bei mir nie das Ziel gewesen möglichst viele Prozente zu haben, sondern mir ging es darum auskömmlich damit leben zu können, einen Anteil zu haben und mitbestimmen zu können. Der Freiheitsgedanke, etwas auf die Beine zu stellen fand ich für mich wesentlich wichtiger und diesen kreativen Anteil. Zu zeigen, ob man es hinkriegt oder nicht.“ 51:30 Boris: „Wenn du als Start-up irgendwo klingelst bei einem großen Konzern, dann ist die größte Hürde nicht da anzurufen und jemanden zu sprechen, sondern du musst den richtigen sprechen. Der weiß, was ein Start-up von einem normalen Lieferanten unterscheidet.“ 1:00:28 Boris: „Wenn du das Konzept erklärst, merkt dein Gegenüber relativ schnell, ob du irgendwas erzählst oder ob du Ahnung davon hast und begeistert bist als Typ. Wenn du dahinterstehst, dann kommst du ganz anders rüber.“ 1:01:00 Boris: „Menschlicher Kontakt und Austausch, das Bauchgefühl, das du entwickelst, sind extrem wichtig im Vertrieb und das ist auch beim Vorstand so.“ 1:33:35 Boris: „In vielen Bereichen muss ich sagen sind diese stark hierarchisch geprägten Systeme, in meinen Augen, nicht mehr zeitgemäß.“ 1:34:21 Boris: „Am Anfang bekommt bei mir jeder einen Vertrauensvorschuss, das ist auch glaube ich ganz wichtig und ich glaube diese 0 Fehler Toleranz gehört der Vergangenheit an. Jeder muss Fehler machen, um zu lernen.“ 1:47:09 Boris: „Ich teile mir meine Aufgaben so ein, dass ich sie machen, wenn ich Lust dazu habe und wenn es mir Spaß macht, denn dann kommt ein gutes Ergebnis dabei raus.“ 1:48:51 David: „Die Mischung bei euch ist interessant. Auf der einen Seite seid ihr bereit auf Bürokratie einzugehen und auf der anderen Seite seid ihr super agil.“ 2:24:13 Boris: „Ich würde meinem jüngeren Ich zwei Sachen raten: Das erste ist auf jeden Fall ein Jahr im englischsprachigen Ausland zu verbringen, ich glaube Schulenglisch zu lernen ist nicht ansatzweise so gut wie das Lernen durch Natives. […] Und das zweite wäre sich in jungen Jahren mehr in sozialen Netzwerken zu bewegen, um empathischer zu sein. […]“

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