Alexander Janthur – Turbine Kreuzberg – Technologieentwicklung made in Berlin

Von Berlin über Faro in die Welt

Zur Folge

Alexander Janthur ist kommunikativ, aufgeschlossen und ein guter Gesprächspartner. Wir sprechen in dieser Folge über seine Geschichte als Gründer, Unternehmensstrukturen, die aktuelle Pandemie und Arbeitsprozesse. Da mein Gast genauso technikaffin ist wie ich, tauschen wir uns außerdem über technische Entwicklung und Fortschritt aus.
Alexander ist in Ost-Berlin aufgewachsen und machte sein Abitur 1989, als die Wende kam. Er stammt nicht aus einer Unternehmerfamilie. Trotzdem hatte er bereits während seines Politikwissenschaftsstudiums an der FU Berlin einen Gründungswunsch.
Als Co-Gründer von Turbine Kreuzberg führt er die Firma gemeinsam mit Peter Breuer, Florian Möller und Christopher Möhle. Das Unternehmen entstand durch eine Fusion von Alexanders erster Agentur Votum mit Intermatix, der damaligen Firma von Peter Breuer. Mein Gast hat seine Ein-Mann-Agentur zu einem Unternehmen mit 90 Mitarbeitenden gewandelt. Turbine Kreuzberg erwartet in diesem Jahr einen Umsatz von 10 Millionen Euro.

Diese Folge wurde in HQ Remote aufgenommen:
www.podcast-inkubator.de

Erwähnungen:
Blockchain (kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen in einzelnen Blöcken)
Späti (Kiosk)

Diese 0 auf 1 Folgen werden erwähnt:
#018 – Jens Schmelzle von farmee – Neue Abenteuer nach einem erfolgreichen Exit
#023 – Moritz Preißer – Granny GmbH – Berlin, Popkultur und die Zukunft von Marken

Zeitstempel:
3:20 Raus aus der Alltags-Routine
5:00 Wer ist Turbine Kreuzberg?
12:00 Gründungsimpulse
24:15 Akquise und Projekte
29:47 Von Votum zu Turbine Kreuzberg
35:30 Technische Entwicklung
52:00 Neue Technologien und Blockchain
1:08:07 Pandemie
1:16:40 Gute und schlechte Entscheidungen
1:25:00 Arbeitsweisen
1:34:20 Unternehmensstrukturen
1:42:57 Freiräume und Arbeitspensum

Zitate:
12:06 Alexander Janthur: „Die Entscheidung Politikwissenschaften zu studieren hat in zwei großen Lebensbereichen die entscheidenden Grundlinien gelegt. Einerseits habe ich während des Studiums mit Kommilitonen die Agentur gegründet bzw. angefangen Projekte zu machen. Andererseits habe ich meine Lebenspartnerin kennengelernt.“
23:35 Alexander Janthur: „Meinen Geschäftspartner habe ich kennengelernt, da habe ich einen Photoshop-Kurs besucht. Ich habe Projekte mit hohem Grafikanteil akquiriert und hab ihn gefragt, ob er nicht Lust hat bei den Projekten mit einzusteigen und nach Ende der Projekte, auch in die Agentur. So waren wir dann zu zweit.“
29:47 Alexander Janthur: „Wir sind immer mit Projekten gewachsen, die letztendlich eine Konfektionsgröße zu groß waren für uns.“
1:08:49 Alexander Janthur: „März, April, Mai 2020 war schon ein Moment der Wahrheit.“
1:11:30 Alexander Janthur: „Die Pandemie war ein Ereignis was keiner vorher so erlebt hat. Wir sind mit einer positiven Annahme ins letzte Jahr gestartet und mit einer Wachstumsidee, dann kam die Pandemie.“
1:14:00 David: „Mich hat es ein bisschen genervt ins Home Office zu gehen, denn in der Unternehmenskultur von L’Agence ist der erste Satz: „Wir sind gern zusammen.““
1:15:28 Alexander Janthur: „Ich habe höchsten Respekt vor allen im Kollegium, die in der Pandemie einen Spagat zwischen Arbeit und Kinderbetreuung machen mussten. Es ist eine Leistung, die man nicht genug würdigen kann.“
1:17:50 Alexander Janthur: „Wenn wir etwas machen und verantworten, dann sollten wir zu 100% dahinterstehen. Wenn nicht dann ist es nicht der richtige Weg und dann muss man nach einer Alternative suchen.“
1:42:57 Alexander Janthur: „Ich glaube mein Freiraum wird größer, wenn ich ihn mir nehme. Natürlich heißt das raus aus der Komfortzone.“
1:54:00 Alexander Janthur: „Meinem jüngeren Ich würde ich sagen, mehr Selbstvertrauen in die eigenen Schritte zu haben und weniger Überlegungen. Ich würde sagen, genauso machen und noch 10% draufpacken.“

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