Episode 6 - Transidentität - Klaus Peter Lüdke

13. August 2026

Pfarrer und Vater eines Transjungen – Klaus Peter Lüdke

Was passiert, wenn das eigene Kind sagt: Ich bin trans? Wie geht man als Elternteil damit um?

In dieser Folge sprechen wir mit Klaus-Peter Lüdke, evangelischer Pfarrer, Autor und Vater eines transidenten Sohnes darüber, wie er gemeinsam mit seiner Frau Sabine, die ebenfalls Pfarrerin ist, sein Kind auf dem Weg des Coming-outs begleitet hat.

Es geht darum wie Eltern ihr Kind unterstützen können, welche Ängste und Unsicherheiten dabei auftauchen können und warum Akzeptanz so entscheidend ist. Es geht auch um die Frage, wie gut Kirche und christlicher Glaube mit geschlechtlicher Vielfalt vereinbar sind und wo transidente Menschen bis heute auf Vorurteile und Ablehnung stoßen.

Eine Folge über Transidentität, Elternsein, Coming-out, Glauben, Akzeptanz und die Frage, wie wir Menschen dabei unterstützen können, sie selbst zu sein.

Gastinformationen
Klaus-Peter Lüdke ist evangelischer Pfarrer und Autor. Er setzt sich öffentlich mit den Themen Transidentität, Familie, Kirche und Glauben auseinander.

Klaus-Peter hat seine Erfahrungen in dem Buch „Jesus liebt Trans*. Transidentität in Familie und Kirchgemeinde“ verarbeitet und beschäftigt sich seit Jahren mit queeren Perspektiven auf Glauben und Bibel.

Die wichtigsten Themen der Folge

  • das Coming-out des eigenen Kindes
  • Trans* sein und christlicher Glaube
  • Akzeptanz und Unterstützung in Familie und Gemeinde
  • politische und gesellschaftliche Hürden
  • Vorurteile gegenüber transidenten Menschen

Weiterführende Links für Informationen und Beratung

Trans-Ident e.V. 

Trans*Inter*Beratungsstelle

Trans-Kinder-Netz e. V.

Infos zum Ergänzungsausweis: https://dgti.org/

Inhaltswarnung

In dieser Folge sprechen wir über Suizidgedanken, den Terroranschlag auf den CSD in Berlin am 25. Juli 2026, Gewalt gegen queere und trans* Menschen sowie  Diskriminierung. Diese Inhalte können belastend oder retraumatisierend wirken. Bitte hör die Folge nur, wenn du dich gerade stabil genug fühlst, und mach bei Bedarf eine Pause oder wende dich an eine vertraute Person.

Wenn du gerade einer psychische Erkrankungen oder Suizidgedanken kämpfst, bleib bitte nicht allein damit. Vertrau dich jemandem an, bei dem du dich sicher fühlst, oder hol dir professionelle Unterstützung.

Die Telefonseelsorge erreichst du anonym und kostenfrei unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 sowie online unter www.telefonseelsorge.de.